Die Gruppe aus Künstlern und Landschaftsarchitekten macht nun im Verkehrsministerium Druck für ihr Anliegen.
Auf dem Areal hinter dem Westbahnhof soll eine grüne Lunge entstehen – davon träumen Architekten. Die Eigentümerin ÖBB ist zurückhaltend.
Auf dem Areal hinter dem Westbahnhof soll eine grüne Lunge entstehen – davon träumen Architekten. Die Eigentümerin ÖBB ist zurückhaltend.
Auf dem Gelände der ÖBB zwischen der Schweglerbrücke und dem Rustensteg könnte in Zukunft ein neuer Park entstehen. Auch ein Schwimmbad und vieles mehr sind denkbar. Damit soll das Gelände den Wienern einen Grün- und Erholungsraum bieten. Das fanden bis auf die ÖVP auch alle Parteien gut. Sie sieht in den ersten Plänen einen Fleckerlteppich…
Westbahnpark? Von dem habe ich noch nie gehört! Kein Wunder, denn diesen Park gibt es auch nicht. Noch nicht. Aber wenn es nach dem „Büro für lustige Angelegenheiten“ geht, soll er auf der riesigen Bahnbrache hinter dem Westbahnhof entstehen. Jaja -ich kenne auch einige Leute mit lustigen Ideen.
Dort, wo zwischen Westbahntrasse und Felberstraße Asphalt glänzt, soll ein Park entstehen. Das fordert zumindest eine Initiative.
Park statt Immobilienverwertung? Eine Vision, die im wachsenden Wien immer schwerer vorstellbar wird. Dabei wäre ein Grünraum entlang des Westbahngeländes nicht nur Gebot der hitzigen Sommerstunde. Westbahnpark: ein Gedankenspiel mit Zukunft?
Zeit zum Vorfühlen: Ein künstlerisches Kollektiv von Landschaftsarchitekten namens BLA führt durch die Gegenwart eines Parks, die in der Zukunft liegt.
Am 27. April fand in der Felberstraße 3 im 15. Wiener Gemeindebezirk eine etwas andere Begehung statt: Geladen hatte BLA, eine Aktionsgruppe, die sich gesellschaftlichen Phänomenen und Konflikten, im Freiraum widmet und performativ zu neuen Denkansätzen anregen will.