Aus einer Brachfläche entlang des Westbahnhofsgelände im 15. Wiener Bezirk wollen Bürger einen Park machen. Die Stadt dürfte, darauf deuten interne Dokumente hin, andere Pläne haben.
Kampf für Erhalt der Frischluftschneise und öffentlichen Raum
Der Tourismus verkauft Wien als grünste Stadt der Welt. Doch die neuen Parks können mit jenen anderer Metropolen nicht mithalten. Das war nicht immer so. Und könnte sich bald wieder ändern.
Aktivisten führten Aktion für Naherholungsgebiet hinter dem Westbahnhof durch. Bisher wurden rund 5.700 Unterschriften gesammelt.
Stimmt die ÖBB zu, wird das Areal durch Nebelduschen und Grünpflanzen zum Pop-Up Park. Auf lange Sicht will der Bezirk die Fläche ganzjährig öffnen.
Der angekündigte „Pop-Up-Westbahnpark“ auf einem ÖBB-Gelände in Rudolfsheim-Fünfhaus wird heuer nicht realisiert. Der Bezirk macht neue Sicherheits-Auflagen der ÖBB dafür verantwortlich. Die ÖBB sehen die Sicherheit für die Besucher nicht gegeben.
Ein 70.000 Quadratmeter großes Areal der ÖBB im 15. Bezirk beim Westbahnhof soll Grünraum werden. Ab Ende Juli wird vorerst ein Teil des Geländes als Pop-up-Park der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Jahrelang blieb es unbeachtet: das 70.000 Quadratmeter große Areal neben dem Westbahnhof. Es erstreckt sich entlang der Felberstraße im 15. Bezirk – vom Westbahnhof bis zur Linzer Straße. Neuerdings liegt jedoch ein Hauch von Hoffnung in der Luft.
Ein riesiger Park mit einem ein Kilometer langen Pool: Könnte das bald in Rudolfsheim Realität sein?
Die Gruppe aus Künstlern und Landschaftsarchitekten macht nun im Verkehrsministerium Druck für ihr Anliegen.