Während ländliche Regionen zunehmend veröden, wachsen urbane Ballungsräume weiter – mit massiven Folgen für Mensch, Umwelt und Infrastruktur. Wie also verantwortungsvoll mit dem Raum umgehen?
Für einen Park auf dem Areal des Westbahnhofs haben 10.755 Personen bei einer Befragung der Initiative „Westbahnpark“ gestimmt. Die Initiative befürchtet, dass auf dem Gelände Neubauten statt Grünflächen entstehen könnten.
In Wien gibt es immer mehr Initiativen von Bürger*innen die in der Stadt etwas bewegen wollen. Vor allem im Bereich Verkehr oder bei Umgestaltungen im Grätzl wollen Betroffene und Anrainer*innen mitreden und mitbestimmen. Eine neue Plattform will diese Initiativen jetzt besser vernetzen und so stärken.
Ein ÖBB-Grundstück entlang einer grünen Böschung zur Felberstraße soll zu einem großen Park umgebaut werden. Das sei eine „Jahrhundertchance“, glaubt die Bürgerinitiative „Westbahnpark.Jetzt“.
Der angekündigte „Pop-Up-Westbahnpark“ auf einem ÖBB-Gelände in Rudolfsheim-Fünfhaus wird heuer nicht realisiert. Der Bezirk macht neue Sicherheits-Auflagen der ÖBB dafür verantwortlich. Die ÖBB sehen die Sicherheit für die Besucher nicht gegeben.
Ein 70.000 Quadratmeter großes Areal der ÖBB im 15. Bezirk beim Westbahnhof soll Grünraum werden. Ab Ende Juli wird vorerst ein Teil des Geländes als Pop-up-Park der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.